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  #1 (permalink)  
Alt vor 3 Wochen
Mitglied
 
Registriert seit: Sep 2018
Beiträge: 229
Max2018 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Aus dem Crash 1928 lernen

Hi,

Ich habe mir mal den Crash von 1928 angeschaut. Daraus kann man Schlechtes aber auch Gutes ableiten:




1918 bis 1921 wütete die Pandemie (Spanische Grippe) Die Notenbanken pumpten ungebremst Geld in den Markt. Nachdem die Pandemie vorbei war, kam es zu einer nie dagewesenen Ralley am Aktienmarkt. ( mmmmh , das kennen wir doch irgendwie ?)
Der Crash 1928 pulverisierte dann -85 % (!!!!!) des gesamten Kapitals und erst 1955 waren die Kurse wieder am Ausgangsniveau - also rund 27 Jahre später.... Das würden heute viele im mittleren Alter wahrscheinlich dann nicht mehr erleben....


Wenn man den StopLoss nach Markttechnik gesetzt hätte, wäre man bei einem Kurs von 300 aus dem Markt geflogen. (Damals allerdings nicht umsetzbar, da die Broker rund 2 Wochen benötigt haben, um alle Verkaufsorders abzuarbeiten) somit ist der abgebildete Kursverlauf nicht mit einem heutigen Szenario vergleichbar, in dem die Orders in Millisekunden abgewickelt werden. Allerdings wird heute auch der Handel unterbrochen , wenn der Kurs um X% einbricht....
Zudem sind heute auch Leerverkäufe möglich, die es damals nicht gab. Somit werden schon früh viele auf fallende Kurse setzen und der Markt wird schon deswegen wahrscheinlich früher umkehren.

ABER
Dennoch, System die darauf setzen, dass der Markt immer mal umkehren muss, sind zum scheitern verurteilt. Zum Vergleich 2008 brach der Dax "nur" um 55% ein und brauchte 5 Jahre um sich zu erholen. 2020 beim Corona Crash brach der Dax "nur" 43% ein und war in nicht einmal 10 Monaten zurück auf dem Ausgangsniveau..... Aber alles nicht vergleichbar mit 1928 .... viele die im CoronaCrash den Vergleich gezogen haben, wissen nicht was sie da gesagt haben.....

Oder, was denkt Ihr darüber ? Kann sich sowas wie 1928 widerholen? Vielleicht 2026/2027/2028 ???

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  #2 (permalink)  
Alt vor 3 Wochen
Mitglied
 
Registriert seit: Sep 2018
Beiträge: 229
Max2018 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard

achso, was damit auch klar sein sollte: Eine reine buy&hold Strategie ist auf lange Sicht nicht zu empfehlen, sofern man sich gegen plötzliche massive Einbrüche nicht auf der Short Seite abgesichert hat... Das selbe gilt übrigens auch für Währungen.....



Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Hyperi...eimar_Republic

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  #3 (permalink)  
Alt vor 3 Wochen
Mitglied
 
Registriert seit: Sep 2018
Beiträge: 229
Max2018 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard

übrigens, was die Geldmenge angeht, könnte man auch parallelen zu heute erkennen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsc..._1914_bis_1923
Der Goldstandard ist seit langem abgeschafft (seit 1971 durch Nixon https://de.wikipedia.org/wiki/Nixon-Schock ), und neben der Finanzierung des ersten Weltkrieges musste 1918 bis 1920 auch die Pandemie (Spanische Grippe) überwunden werden.
Die Notenbanken pumpten damals unmengen an "frischen" Geld in den Markt. Solange bis das Vertrauen in die Währung einbrach.
Mitte 1922 kam es dann zu einem massiven Einbruch und von da an kannte die Hyperinflation kein halten mehr und die Notenbank war machtlos.
Übrigens - man sollte den letzten Bericht der EZB mal genauer lesen insbesondere welche Auswirkungen ein Rückgang der Aktienkurse um 10% hätte (ganz zu schweigen von 30%,40% oder gar mehr)
https://www.ecb.europa.eu/pub/financ...727fe4.en.html
Dem kann man entgegen halten, dass die Märkte und die Notenbanken heute viel enger verbunden sind und dass sich die Weltwirtschaft durch die Globalisierung heute in einem anderen Status befindet. Ob dies nun von Vor - oder Nachteil ist muss ein Volkswirt beantworten ....
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crash 1928

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